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Der Versicherungsmarkt ist ständig Veränderungen ausgesetzt. Die Koban Südvers Group Austria informiert ihre Kunden und Interessierte daher regelmäßig mittels "Koban News".

November 22, 2015

Von Lösegeld bis zur Hackerattacke

Koban Südvers. Versicherungen für Spezialrisiken auch in Österreich.

Eine Versicherung gegen Entführungen und Lösegeld-Forderungen: Wer braucht so etwas in Österreich? „Das hatten wir schon auf unserem Tisch“, sagt Bill Schmidt vom heimischen Makler Koban Südvers Group. Wenn Autozulieferer oder Energiefirmen Manager nach Mexiko entsenden, sei das ein üblicher Vertragsbestandteil.

Koban Südvers ist Teil des World Broker Network, das der Brite Alec Finch (AFL Insurance Broker) 1989 mit dem deutschen Südvers-Gründer Manfred Karle initiiert hat. Heute umfasst der Makler-Verbund 105 Mitgliedsfirmen in 130 Ländern und 500 Städten. „Es gibt Risiken, wo der mitteleuropäische Versicherungsmarkt keine Lösungen für Industrie und Gewerbe anbietet“, sagt Firmengründer Klaus Koban. Die Zusammenarbeit mit Finch und AFL erschließe den Kunden in Österreich den Lloyd’s-Markt für diese individuelle Absicherung von zum Beispiel intellektuellem Eigentum, Patentschutz, Fusionen und Übernahmen, Managerhaftpflicht, Veranstaltungsausfällen oder für ausgefallene Wetten.

Ein rasch wachsendes Feld sind Cyberrisiken, wo Lloyd’s auf 15 Prozent Weltmarktanteil kommt. Vor zwei Wochen wurden etwa der britischen Telekomfirma TalkTalk die Daten von vier Millionen Kunden gestohlen. Der Verdacht fiel auf Dschihadisten oder russische Terroristen, tatsächlich war ein 15-jähriger Hacker aus Nordirland schuld.

Für Zielgruppen wie Anwälte oder Notare in Österreich will Koban nun Cyber- oder Patentschutz-Produkte Maßschneidern und bemüht sich dafür um eine bevorzugte Lloyd’s-Kooperation. „Der Londoner Markt ist nichts, wo man Prämien unterbieten kann“, sagt Schmidt. Dafür finde man dort das Außergewöhnliche: „Ein bisschen so wie am Naschmarkt.“

Simon Egger

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